AGIL-Schema

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Das AGIL-Schema wurde in den 1950er Jahren von dem amerikanischen Soziologen Talcott Parsons entwickelt. Es handelt um ein systemtheoretisches Modell, welches die Grundfunktionen eines Systems beschreibt, damit es sich selbst aufrecht erhalten kann. Parons hat dieses Modell anfangs für die Handlungstheorie entworfen, später aber auch auf soziale Systeme angewendet. Nach Parsons muss ein System vier Funktionen erfüllen, diese sind Adaption (Anpassung), Goal Attainment (Zielverfolgung), Integration (Eingliederung) und Latency (Aufrechterhaltung).  

Das AGIL-Schema nach Talcott Parsons