Die Arbeitslosen von Marienthal

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Die Arbeitslosen von Marienthal

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Die Arbeitslosen von Marienthal ist der Titel eines soziographischen Experiments von Marie Jahoda, Paul Lazarsfeld und Hans Zeisel. 1933 erforschten die Soziologen eine Bevölkerungsgruppe die unter Langzeitarbeitslosigkeit litt. Die Untersuchung gehört zu den Klassikern der empirischen Sozialforschung. Man nahm an, dass die arbeitslosen Menschen rebellieren würden. Es stellte sich jedoch heraus, dass sie resignierten und des Lebens nicht mehr lustig wurden.