Entfremdung

Aus Soziologie-kompakt.de

Wechseln zu: Navigation, Suche
Mit diesem Stichwort verknüpfte Kategorie(n): Begriffe.

Der Begriff Entfremdung steht für einen individuellen und gesellschaftlichen Zustand, der beendet, verkehrt oder denaturiert werden kann. Diesen Zustand findet man bei Bezehungen zwischen Menschen, zwischen Menschen und ihrer Arbeit sowie von Menschen und der Beziehung zu sich selbst vor. 

In der Soziologie hat Emile Durkheim den Begriff geprägt. Laut dem französischen Soziologen kommt es bei dem Verlust gesellschaftlicher und religiöse Traditionen zur Entfremdung. Des Weiteren hat Ferdinand Tönnies1887 analysiert, dass die moderne Gesellschaft aus Zweckbeziehungen besteht. Georg Simmel beschäftigte sich um 1900 mit der "Philosophie des Geldes" und deren Beziehungen.