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  • ZfS, Jg. 31, Heft 5 (2002) - Stefan Breuer

    "Gemeinschaft" in der "deutschen Soziologie"

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    Zusammenfassung: Zu den Schlüsselbegriffen, um die sich die deutsche Soziologie nach 1933 organisiert hat, gehört der Begriff der Gemeinschaft. Der Aufsatz geht der Auslegung nach, die dieses Konzept in drei Strömungen erfahren hat: der Gemeinschaftslehre des "Ring"-Kreises (Boehm, Krieck u.a.), der Leipziger Schule um Freyer und Ipsen und dem in Jena entwickelten "Neokollektivismus" von Jerusalem und Höhn. Es wird gezeigt, daß diese Auslegungen nicht nur untereinander differieren, sondern auch in entscheidenden Punkten von der Definition abweichen, die Ferdinand Tönnies in seinem klassischen Werk dem gegeben hat. "Gemeinschaft" in der "Deutschen Soziologie" ist weit mehr "Bund" als Gemeinschaft im Sinne von Tönnies.

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