Soziale Statik

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Soziale Statik

Der Soziologe Auguste Comte definiert die soziale Statik (neben der sozialen Dynamik) als eine nach Gleichgewicht strebende Kraft des Sozialen.  Dabei befasst sich die soziale Statik mit den konstanten Voraussetzungen der gesellschaftlichen Ordnung und ihren notwendigen sozialen Zwängen. An dieser Stelle sindHerrschaft, Unterordnung und Tradition gemeint. Comte unterscheidet dabei zwischen "sympatischen Instinkten", die auf einer natürlichen Ordnung basieren, und einer "sachlich bedingter Hierarchie", die auf einer eher abstrakten Ordnung auf Basis von Arbeitsteilung beruht.